Sanierung Ludolf-Wilhelm-Fricke-Schule - Stephansstift Hannover
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Das Schulgebäude der Förderschule auf dem Gelände des Stephansstift in Hannover ist vollständig denkmalgeschützt und somit innen und außen höchst erhaltenswert. Da aber vor allem wegen des Gebäudealters der vorbeugende, bauliche Brandschutz - gemessen an heutigen Standards - nicht ausreichte, wurde eine Sanierung in Angriff genommen. |
Projektdaten
- Brandschutztechnische Ertüchtigung
- im Auftrag des Stephanstift Hannover
- ca. 335.000 € Baukosten
- Bauausführung in den Sommerferien 2010

Die brandschutztechnische Ertüchtigung der Förderschule hat einen ausreichenden Sicherheitsstandard im Gebäude für Schüler und Lehrer geschaffen. Dabei wurde insbesondere auf die denkmalschützerischen Gesichtspunkte Rücksicht genommen. Durch eine frühe Einbindung der Feuerwehr und Denkmalschutzbehörde in den Planungsprozess wurde eine für alle Seiten zufriedenstellende Sanierungslösung gefunden.
So wurden im Innern nur sehr behutsame Veränderungen vorgenommen. Hier setzt das Brandschutzkonzept vornehmlich auf die flächendeckende Frühalarmierung und Sicherstellung der schnellstmöglichen Evakuierung. Dadurch konnte die offene Holztreppe im Zentrum des Gebäudes - so wie sie ist - erhalten bleiben.

Zusätzlich wurde ein zweiter baulicher Rettungsweg über Stahl-Spindeltreppen an den beiden kurzen Gebäudeseiten hergestellt. Diese Treppen treten in Positionierung und Gestalt dem Gebäude gegenüber zurück, so dass das Erscheinungsbild auch im Kontext der umgebenden Bebauung erhalten bleibt.
Im Zuge der Bauarbeiten wurden auch die überwiegenden Oberflächen von Decken, Bodenbelägen, Wänden und Türen erneuert und neu gestaltet. Eine gründliche Planung hat gewährleistet, dass die gesamte Bauausführung in den Sommerferien 2010 erfolgen und abgeschlossen werden konnte.

