Sanierung Hörsaal E001 LU - Hannover
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Direkt am historischen Hauptgebäude der Universität befindet sich der Hörsaal E001, der nicht nur für Lehrveranstaltungen stark frequentiert ist, sondern auch für hausinterne Personalversammlungen und öffentliche Veranstaltungen genutzt wird. Da die Sanierungsarbeiten nur während der vorlesungsfreien Zeit in maximal drei Monaten stattfinden konnten, war der Bauablauf präzise vorzuplanen. |
Projektdaten
- Sanierung
- im Auftrag des Staatlichen Baumanagement Hannover
- ca. 260 m² Gesamtfläche
- ca. 690.000 € Baukosten
- Baubeginn Juli 2008
- Fertigstellung Oktober 2008
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Direkt am historischen Hauptgebäude der Universität befindet sich der Hörsaal E001, der nicht nur für Lehrveranstaltungen stark frequentiert ist, sondern auch für hausinterne Personalversammlungen und öffentliche Veranstaltungen genutzt wird. Da die Sanierungsarbeiten nur während der vorlesungsfreien Zeit in maximal drei Monaten stattfinden konnten, war der Bauablauf präzise vorzuplanen.
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Besondere Sorgfalt war auf die Material- und Farbgestaltung des Hörsaals zu legen. Da auch nach der Sanierung eine vielfältige Nutzung vorgesehen ist, waren Materialien und Oberflächen, Farben und Lichtverhältnisse so zu wählen, dass diese sowohl robust und strapazierfähig sind, als auch feierlichen Veranstaltungen einen adäquaten Rahmen bieten. Eine gute Akustik ist für große Veranstaltungen und die Nutzung unterschiedlichster Medien eine selbstverständliche Grundanforderung.Â
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Auf eine expressive Farbgebung wurde verzichtet und ein etwas sanfteres Farbkonzept vorgeschlagen mit ausgewählten Farbharmonien und –kontrasten. Der Bauherr entschied sich für eine helle Ahornvertäfelung im Zusammenspiel mit einem lichtgrünen Linoleumbodenbelag.
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Die Vertäfelung, gemeinsam mit einer hellen Akustikdecke, erfüllt die vom Akustiker ermittelten Anforderungen in jeder Hinsicht. Die im Farbklang angenehm weiche Holzvertäfelung verleiht dem Hörsaal eine gewisse Gediegenheit und Feierlichkeit. Das Grün des Linoleums mit seinen verschiedenen Farbklängen gibt dem Raum eine frische Note, ohne zu aufdringlich zu sein. Die hellen, leicht wirkenden Materialien lassen den fensterlosen Hörsaal nach der Sanierung frisch und klar erscheinen.
Die gewünschte Ernsthaftigkeit erzeugt das deutlich dunklere, blau-graue Hörsaalgestühl aus gebeiztem Buchenfurnier wie auch die eigens entwickelten Vortragsmöbel aus gleichem Oberflächenmaterial, die sämtliche Technik, wie Licht, Klima, Sanitär und Medien beherbergen. Die spielerische Note findet sich auf den Arbeitsflächen der Vortragsmöbel wieder. Diese sind mit demselben Linoleum belegt, der sich auch auf dem Boden findet.
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