Akzente - Architektur

Sanierung Oskar-Kämmer-Schule - Celle

Das Gebäude stellt ein sehr interessantes Beispiel für die Architektur der frühen 70er Jahre dar - mit zeittypischer Formensprache und Farbgebung. Die Fassadenteilung und das Spiel mit den Kubaturen erzeugen ein Ensemble von hoher architektonischer Qualität, das Bestandteil eines umfassenden Sanierungskonzeptes war.

Projektdaten

  • Sanierung
  • im Auftrag der RIAG Gebäudemanagement GmbH, Berlin
  • 330.000 € Baukosten
  • Baubeginn März 2003
  • Fertigstellung August 2003

 

 

 

Das Gebäude stellt ein sehr interessantes Beispiel für Architektur der frühen 70er Jahre dar - mit zeittypischer Formensprache und Farbgebung. Die Fassadenteilung und das Spiel mit den Kubaturen erzeugen ein Ensemble von hoher architektonischer Qualität, das Bestandteil eines umfassenden Sanierungskonzeptes war.

 

Alle Außenbauteile bestehen aus monolithischem Ortbeton. Weite Teile der Fassade waren stark angegriffen. Neben den typischen Schäden in Folge der mangelhaften Betonüberdeckung der Armierung fiel bei diesem Objekt auf, dass weder Stürze, Fensterbänke noch anderweitige Anschlüsse über Tropfkanten, Wasserschenkel oder wie auch immer beschaffene Vorrichtungen zur gezielten Wasserabführung von der Fassade verfügten. Infolge dessen waren auch weitergehende Schäden an Fenstern und im Innenbereich entstanden.

 

Unsere Aufgabe war die Erarbeitung und Umsetzung eines umfassenden Sanierungskonzeptes. Ein zeitgemäßer Dämm- und Wetterschutzstandard sollte verwirklicht werden, ohne den Charakter und die feine Durcharbeitung des Gebäudes zu mindern. Bei der baulichen Umsetzung war, neben der Einhaltung eines genau fixierten Kostenrahmens, die Abstimmung der Bauarbeiten auf den durchlaufenden Unterrichtsbetrieb von höchster Priorität. Ein mit der Schulleitung abgestimmter Bauabschnittsplan stellte sicher, dass der Mindestbedarf an Unterrichtsräumen und Büros in jeder Bauphase gedeckt werden konnte. Während der Bauphase wurden in wöchentlicher Abstimmung mit der Schulleitung und den beteiligten Firmen Lärm- und Schmutzbelastung des Unterrichtsbetriebes so gering wie möglich gehalten. Die Baumaßnahme schloss im August 2003 (einen Monat vor geplanter Fertigstellung) innerhalb des Kostenrahmens ab.

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