Passivhaus Leineoase - Hannover
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Baulückenschließung und Nutzung eines innerstädtischen Grundstücks bildet den Rahmen dieses Projektes. Der Startschuss fiel, als Mitglieder einer Interessentengruppe für gemeinschaftliches Wohnen auf uns zukamen mit der Bitte, planerische Vorüberlegungen zu Nutzungsoptionen für dieses Grundstück anzustellen. |
Projektdaten
- Konzeptentwicklung und Betreuung des Gruppenprozesses
- im Auftrag der Baugruppe „Leineoase“ für gemeinschaftliches Wohnen
- 1.200 m² Wohn -und Nutzfläche in zwei Häusern - 16 Wohneinheiten
- 1.700.000 € netto Baukosten
- Planungsbeginn August 2005
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Das Areal ist planungs- und bauordnungsrechtlich hoch problematisch, da das Baurecht auf Basis eines im Jahre 1952 in Kraft getretenen Durchführungsplans beruht, der von einer gewerblichen Nutzung in umlaufender Grenzbebauung ausgeht. Eine zeitgemäße und attraktive Nutzung als Wohnungsbau-Standort war nur über Befreiungen und in enger Abstimmung mit Behörden und Nachbarn möglich. Angesichts der Qualitäten des Grundstückes, insbesondere der direkten Lage an der Leine, einerseits und der innerstädtischen Einbindung andererseits, erschien uns ein entsprechender Vorstoß dennoch sinnvoll und war erfolgreich.
In mehreren Varianten und Vorentwürfen wurden mögliche Lösungen untersucht und in Abstimmung mit der Baugruppe, Genehmigungsbehörden und Nachbarn beraten. Im November 2005 stand der Entwurf für Wohnungen bzw. Häuser in Passivbauweise, dem sowohl die Baugruppe wie auch die Baugenehmigungsbehörden zustimmen konnten. Der Ende April 2006 eingereichten Bauvoranfrage wurde Ende Juli 2006 stattgegeben.
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